Umweltschonend zu viermal mehr CH-Windstrom

11.08.2009 11:54

JUVENT 2, Ausbau-Beginn des grössten Windkraftwerks

Die von der sol-E Suisse AG, der Tochtergesellschaft der BKW FMB Energie AG (BKW) für neue erneuerbare Energien, geführte JUVENT SA beginnt heute den Ausbau des grössten Windkraftwerks der Schweiz. Mit der Errichtung von acht zusätzlichen topmodernen Grossturbinen (JUVENT 2) auf vier Baustellen in den Gemeinden St. Imier, Courtelary, Villeret und Cormoret (Berner Jura) soll die Jahresproduktion des bestehenden Kraftwerks ab Herbst 2010 vervierfacht werden. Zur sicheren und landschaftsverträglichen Durchführung dieser umfangreichen Arbeiten, die inklusive der erforderlichen Verstärkung des Stromnetzes rund 52 Mio. Franken kosten, setzt die JUVENT SA neue umwelt-schonende Baumethoden ein. Damit lassen sich die Bau- und Montageflächen, die Anzahl Lastwagenfahrten und der CO2-Ausstoss stark reduzieren.

 

Der Windstrom des ab 1995 etappenweise auf- und ausgebauten Windkraftwerks der JUVENT SA ist so stark nachgefragt, dass sein starker Weiterausbau schon vor gut neun Jahren in die Wege geleitet worden war. Zufolge der inzwischen eingeführten neuen gesetzlichen Anforderungen hatte die JUVENT SA erstmals in der Schweiz einen Windrichtplan, eine umfassende Studie zum Landschaftsschutz sowie Sonderzonenpläne Windenergie in vier Gemeinden erarbeiten lassen. Dank der grossen Akzeptanz der JUVENT SA wurde den Zonenplan-Anpassungen im Juni 2009 zugestimmt. Die BKW mit der sol-E Suisse AG und der JUVENT SA sind seit Jahren durch vielfältige Kontakte und Aktivitäten mit dem Jurabogen verbunden und setzen für den Ausbau des Windkraftwerks neue umweltschonende Maschinen und Geräte ein. Der weltweit leistungsstärkste, in unserem Land auf Veranlassung der JUVENT SA erstmals zum Einsatz gelangende Teleskop-Mobilkran kann auf einem rund 50 Prozent kleineren Montageplatz arbeiten als konventionelle Raupenkrane. Die neue Baumethode ermöglicht es, die Belastungen für Anwohner und Umwelt stark zu verringern. Für interessierte Besucher wird während den attraktiven Bauphasen ein gesicherter Beobachtungsraum eingerichtet.

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