Ausbau Windkraftwerk: neue landschaftsschonende Methode

15.09.2009 08:00

JUVENT - Erste vier Schwertransporte

Die JUVENT SA hat unter Führung der BKW-Tochter sol-E Suisse AG eine neue landschaftsschonende Baumethode entwickelt zum Aus-bau des grössten schweizerischen Windkraftwerkes im Berner Jura. Mit den heute eintreffenden ersten vier Schwertransporten der gegen 20 Tonnen schweren Fundamentsockel und deren Einbetonierung zeigen sich die raumsparenden Auswirkungen an den acht zusätzlichen Windturbinenstandorten. Die benötigten Montageflächen und die Lastwagenfahrten lassen sich gegenüber früher um die Hälfte reduzieren. Durch die dieser Tage abgeschlossene Wiederinstand-stellung einer weiteren alten Trockensteinmauer trägt die JUVENT SA auch zum Erhalt Jura-typischer Landschaftselemente bei.

Aktuell erfolgt im Berner Jura auf neun grossen Baustellen der Ausbau des seit 1995 etappenweise erweiterten JUVENT-Windkraftwerks und der erforderlichen Netzverstärkung. Dieser 52 Mio Franken teure Ausbau wird die Jahresproduktion des Windkraftwerkes innert Jahresfrist um das Vier-fache erhöhen. Dies dank dem Einsatz der modernsten leistungsfähigen Windturbinen, wie sie heute verfügbar und in die Schweiz transportierbar sind. So wie die JUVENT SA den Ausbau zusammen mit der Stiftung Land-schaftsschutz Schweiz über Jahre hinweg geplant hatte, so entwickelte sie auch für den Bau eine neue landschaftsschonende Methode. Die für die Schwertransporte benötigten Zufahrten werden temporär erweitert und nach der Turbinenmontage wieder naturnah zurückgebaut. Die Montageplätze können um die Hälfte verkleinert werden dank dem weltgrössten Mobil-Teleskopkran, wie er nächstes Jahr von der JUVENT SA erstmals in der Schweiz zum Einsatz gebracht werden wird. Das Aushubmaterial wird vor Ort wieder eingebaut, was die erforderlichen Lastwagenfahrten stark reduzieren lässt. Dies ermöglicht eine CO2-Einsparung von rund fünfzig Prozent. - Mit dem eben instandgestellten gut 100 Meter langen Mauerstück hat die JUVENT SA in den letzten Jahren insgesamt gegen 1'000 Meter der für die Juralandschaft typischen Trockensteinmauern durch Spezialisten erneuern lassen. Hinweis: Informationen zum Baufortschritt unter www.juvent.ch

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